Von Châtel-sur-Montsalvens via Gorges de la Jogne - Mont Bifé - Vanil des Cours - nach Corbières


Wanderung

 

12. Oktober 2019



Inhalt

  1. Allgemeine Informationen
  2. Anfahrt
  3. Beschrieb Wanderung
  4. Ausrüstung
  5. Empfehlungen
  6. Fazit und Alternativen (Tourenvarianten)

Allgemeine Informationen

Tourdaten

Total Distanz: ~ 15,5 km

Total Aufstieg: ~ 1140 m

Total Abstieg: ~ 1290 m

Reine Marschzeit: ~ 5:30 Std.

Höchster Punkt: Vanil des Cours (1562 m.ü.M)

Tiefster Punkt: Corbières (718 m.ü.M)

Schwierigkeitsstufe Wanderung: T2 / (T3)


Zusatzinfo

Special:

  • Schlucht (Gorges de la Jogne)
  • Blick auf Greyerzersee
  • Weitsicht bis in die Alpen sowie ins Flachland
  • Im Herbst: Wenn man genug früh dran ist, hat man gute Chancen auf Funde von Speisepilzen

Contra:

  • Relativ viel Leute in der Schlucht de la Jogne
  • Baustelle auf der Passstrasse nach Broc, weshalb auch der Wanderweg teilweise gesperrt wurde

Karte mit GPS-Track (hinterlegt)

Höhenprofil Wanderung


Ich habe unseren gewanderten GPS-Track auf Google Maps hochgeladen. Wenn du auf den oben dargestellten Kartenausschnitt  klickst, wirst du direkt auf Google weitergeleitet, kannst dort links oben die drei Punkte anklicken und dann unsere Tracks unter "KML herunterladen" downloaden.

Anfahrt

 

Die Anfahrt erfolgt mit dem Bus Nr. 260 ab Fribourg oder Bulle bis Châtel-sur-Montsalvens, Restaurant.

Wanderung

Von Châtel-sur-Montsalvens durch Gorges de la Jogne

Von der Busstation folgt man ein kurzes Stück der Strasse entlang und dann zweigt der Weg beim Wegweiser nach rechts ab. Es geht nun abwärts zum Stausee Lac de Montsalvens. Dort geht man der Staumauer entlang und dann ein paar Stufen hoch bis zum nächsten Wegweiser. Bald befindet man sich im bewaldeten Gebiet, wo man einige Holzstufen runter bis zum Fluss La Jogne nimmt. Der Weg führt nun immer entlang des Flusses durch die kleine Schlucht, über Brücken, durch Tunnels, entlang Stegen und vorbei an einer Kletterwand.

Ich muss sagen, dass sich der Weg zum Zeitpunkt unserer Wanderung in einem verhältnismässig maroden Zustand befand. Es gab immer wieder Absturzsicherungen, welche ausgebrochen oder morsch waren, was einem alles andere als ein Sicherheitsgefühl vermittelte. Für das, dass der Weg doch ziemlich gut besucht ist, wäre da mehr Unterhalt wünschenswert.

Nichtsdestotrotz geht es dann weiter bis zum Creux des Tines, meiner Meinung nach dem schönsten Teil der Schlucht, wo der Weg auf einem Holzsteg durch die hochgewachsenen Steinformationen führt. Dann geht es nochmals durch einen kurzen stockfinsteren Tunnel, dann auf einem breiteren Wanderweg durch den Wald, vorbei an einem Wasserfall und weiter bis zum Parkplatz.

 

Von Gorges de La Jogne nach Mont Bifé

Vom Parkplatz geht es dann der Strasse entlang bis zur Hauptstrasse. Dort biegt man rechts ab über die Brücke mit Blick auf die La Jogne. Am Ende der Brücke geht normalerweise der Wanderweg durch den Wald hoch. Leider hatte es dort zum Zeitpunkt unserer Wanderung eine Baustelle und der Weg war gesperrt. So hatten wir das "Vergnügen" der Strasse entlang zu folgen, vorbei an den fahrenden Autos, was mässig amüsant war. 

In Beauregard angekommen, führt der Weg links auf einen Kiesweg, weiter vorbei am kreisrunden Wassersilo. Dann zweigt der Weg rechts ab und führt durch den Wald und über Wurzeln hoch bis zur nächsten Verzweigung. Danach geht es links auf den Bergwanderweg in Richtung Mont Bifé. Der Weg ist am Anfang, bis auf den ersten Hügel, doch ziemlich steil. Danach führt der Bergwanderweg dem Grat entlang, immer in einem abwechselnden Auf und Ab über Grashügel, durch Wald und über Steine und offenbart einem immer wieder tolle Blicke auf den Lac de la Gruyere, das umliegende Mittelland und bei guter Sicht sogar bis in die schneebedeckten Alpen.

Wer vorhat auf dem Mont Bifé Pause zu machen und etwas zu essen, dem empfehle ich die Pause vor oder nach dem Mont Bifé einzulegen. Denn der Gipfel besteht nur aus einem Stab mit einem kleinen Schild und es gibt äusserst wenig Platz zum Stehen, geschweige denn zum Sitzen. Daher ging es für uns nach ein paar Fotos auch gleich weiter in Richtung Vanil des Cours.

 

Von Mont Bifé via Vanil des Cours nach Corbières

Nach einem kurzen Aufstieg gelangt man auf den Vanil des Cours mit seinem Gipfelkreuz und dem schönen Blick auf den Greyerzersee. Hier hat man nun auch genügend Platz für eine Rast :)

Danach geht es ein kurzes steiles Stück abwärts durch den Wald und dann wieder in offenem Gelände den Bergrücken entlang bis nach La Payenna (La Guille). Dort geht es ein paar Meter wieder hoch bis nach La Chia und dann der Strasse entlang bis Le Soletou. Dort zweigt der Weg links ab und führt auf einen neuen Kieswanderweg. Leider war der Weg noch im Bau und nach einem kurzen Stück auf dem angenehmen Kiesweg befanden wir uns bereits wieder auf einem matschigen Waldweglein. Na ja, ich hatte wasserdichte Wanderschuhe an und so stellte auch der Matsch kein wirkliches Problem dar :)

Kurz vor Corbière kommt man dann wieder aus dem Wald über eine Wiese mit einem letzten schönen Blick auf dem Greyerzersee. Dann geht es nochmals kurz durch den Wald und anschliessend die letzten Meter auf der Strasse bis nach Corbières.

 

 

 

Ausrüstung

 

Für die Tour kannst du die übliche Ausrüstung für Eintages-Wandertouren mitnehmen. Wenn du nicht sicher bist, was du alles einpacken solltest, kannst du hier nachschauen.

Empfehlungen

 

Wann würde ich die Wanderung nicht unbedingt empfehlen:

  • Bei Regen würde ich die Schlucht nicht unbedingt empfehlen, da die Holzstufen und Brücken dann doch sehr rutschig sein können. Hinzu kommt dann auch noch die mangelnde Absturzsicherung ...

Fazit und Alternativen

 

Bei der Wanderung handelt es sich um eine schöne Herbstwanderung mit toller Sicht auf die umliegenden Seen und bei schönem Wetter sogar bis in die schneebedeckten Alpen. Die Wanderung ist technisch nicht anspruchsvoll, doch durch das ständige Auf und Ab entlang dem Grad (gesamthaft immerhin rund 1100 Höhenmeter) und der Länge von gut 15 Kilometer braucht es dann doch auch etwas Ausdauer.

 

Die Schlucht (Gorges de la Jogne) ist mit rund 40 Minuten Marschzeit eher kurz. Am "spannendsten" fand ich den Staudamm ganz am Anfang der Schlucht und den Creux des Tines am Schluss der Schlucht. Da die Schlucht durch die einfache Zugänglichkeit (Parkplatz) doch ziemlich gut besucht ist, jedoch meiner Meinung nach nicht eine ausserordentlich tolle Sicht bietet (die Schlucht Gorges de L'Areuse ist empfehlenswerter), kann man auch gut darauf verzichten.


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