Rundwanderung von Riemenstalden über Rophaien und Äbneter Stöckli


Rundwanderung

23. September 2018



Allgemeine Informationen

Total Distanz: ~ 14,5 km

Total Aufstieg: ~1350 m

Total Abstieg: ~1350 m

Reine Marschzeit: ~5,5 Std.

Höchster Punkt: Äbneter Stöckli (2087m.ü.M)

Tiefster Punkt: Riemenstalden (1000 m.ü.M)

Schwierigkeitsstufe Wanderung: T3 bis T4


Karten mit GPS-Track (hinterlegt)

Höhenprofil Wanderung


Ich habe unseren gewanderten GPS-Track auf Google Maps hochgeladen. Wenn du auf den oben dargestellten Kartenausschnitt  klickst, wirst du direkt auf Google weitergeleitet, kannst dort links oben die drei Punkte anklicken und dann unsere Tracks unter "KML herunterladen" downloaden.

Weiter findest du unter dem folgenden Dokument unsere Marschzeittabelle, so, wie wir die Wanderung ursprünglich geplant haben. Die Zeiten können jedoch von der tatsächlich gewanderten Zeit abweichen (Angaben ohne Gewähr):

 

Download
Marschzeittabelle Riemenstalden - Alplen - Rophaien - Äbneter Stöckli - Alplen - Riemenstalden
Marschzeittabelle_Rophaien.pdf
Adobe Acrobat Dokument 242.3 KB

Anfahrt

 

Die Anfahrt erfolgt mit dem Bus Nr. 541 ab Sisikon Bahnhof bis nach Riemenstalden, alte Post.

ACHTUNG: Das Postauto (kleiner Bus) verkehrt nur zweimal am Tag ab Sisikon (07:44 und 16:44) und eine telefonische Reservierung bis 60 Minuten vor Abfahrt ist unerlässlich (+41 79 249 47 02). Das gleiche gilt für die Rückfahrt von Riemenstalden, alte Post nach Sisikon Bahnhof jeweils ab 06:47 und 16:13 Uhr.

Wanderung

Von Riemenstalden via Alplen auf den Rophaien

Von Riemenstalden, alte Post folgt man am Anfang einem befestigten Weg bis zu Bauernhäusern. Dort geht der Weg links ab und man folgt dann einem im Zickzack verlaufenden Wanderweg durch den Wald bis man eine geteerte Strasse kreuzt. Dieser Strasse folgt man bergaufwärts bis nach Alplen, einer netten Alp, wo man auf dem Rückweg leckeren Alpkäse kaufen kann. Von Alplen geht man über eine Hochebene und trifft dann geradeaus auf einen steilen Weg, welcher den Hang hochführt bis zum Alpler See. Dort geht man rechts um den See und steigt über ein Waldweg hoch zur Alphütte Stockalp. Von dort aus hat man bereits eine schöne Aussicht über den Alpler See, über Alpler selber, sowie den Vierwaldstättersee. Von der Stockalp folgt man dann dem Schild „Rophaien“. Nach dem Wegkreuz führt erneut ein steiler Weg hoch auf den Rophaien. Es lohnt sich, sich während des Aufstiegs hin und wieder umzudrehen und die tolle Sicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Berglandschaft zu geniessen. Je höher man hochsteigt, desto schöner wird die Aussicht. Auf dem Rophaien angekommen, empfiehlt es sich bereits hier die Mittagspause einzulegen, auch wenn noch ein weiterer Aufstieg auf das Äbneter Stöckli ansteht, aber die Aussicht vom Rophaien aus ist nahezu unschlagbar!

 

Von Rophaien via Äbneter Stöckli über Rotenbalm und Alplen nach Riemenstalden

Vom Rophaien geht es dann wieder rund 100 Meter talsabwärts, welche man dann für den Aufstieg auf das Äbneter Stöckli wieder „hochklettern“ darf. Und der Begriff „Klettern“ ist auf diesem Stück auch gar nicht so falsch, denn man befindet sich auf einer Teilstrecke mit der Schwierigkeitsskala T4. Also: Wanderstöcke wegpacken und Hände nach vorne. Wer sich unsicher fühlt, kann auch die bereits angebrachten Sicherungsseile und Hacken nutzen.

Der Weg von Rophaien via Äbneter Stöckli nach Rotenbalm ist sehr abwechslungsreich und führt über felsige Kletterpassagen, durch Kalkschluchten, über grüne Weidelandschaften, vorbei an kleinen Seen und hohen Bergen.

Die Passage von Zingli bis zum Wegkreuz Gitschen/Alplen war dann leider etwas mühsam, da sich der Weg teilweise im schattigen Wald befindet und dementsprechend matschig war. Es empfiehlt sich daher hohe, wasserdichte Wanderschuhe zu tragen!

Nach dem Wegkreuz geht es links wieder nach Alplen und von dort den bereits zu Beginn der Wanderung zurückgelegte Weg zurück nach Riemenstalden.

 

Ausrüstung

 

Für die Wanderung kannst du die normale Wanderausrüstung für Eintagestouren mitnehmen. Wenn du nicht sicher bist, was du alles einpacken solltest, kannst du hier nachschauen.

 

Speziell würde ich dir für diese Wanderung ein Fernglas (Sicht in die Alpen, Ausschau nach Tieren), Wanderstöcke (da teilweise steil und matschig) und hohe, wasserdichte Schuhe (da teilweise matschig) empfehlen.

Empfehlungen zur Wanderung

 

Wann würde ich die Wanderung nicht unbedingt empfehlen:

  • Bei Regen, da sich gewisse Teilstrecken in sehr matschigem Gebiet befinden und somit Ruschtgefahr besteht.
  • Wenn man keine Wandererfahrung hat, da gewisse Stellen mit der Wanderskala T4 zu bewerten sind. Das heisst, man sollte sich in exponiertem Gelände auskennen und an gewissen Stellen braucht es die Hände um weiterzukommen.
  • Wenn man nicht genügend Zeit mitbringt. Denn der Bus fährt nur 2 mal pro Tag und dies auch nur auf Voranmeldung. Wenn man den Bus verpasst muss man sich anderwertig umschauen. Alternative: Hotel Restaurant Kaiserstock in Riemenstalden oder SAC Lidernenhütte nähe Gitschen.

Fazit und Alternativen

 

Während dem Aufstieg auf den Rophaien gibt es immer wieder sehr steile Passagen, welche es zu überwinden gilt. Doch die Aussicht vom Rophaien ist - wie so oft in den Alpen bei schönem Wetter - fantastisch. Vom Rophaien bis zum Firtiggrätli befindet man sich auf einem hochalpinen Wanderweg (weiss-blau-weiss), welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat. Dieser Weg weist jedoch einige T4 Passagen auf, wo ein wenig Vorsicht geboten ist. Trotzdem ist diese Passage durchaus gut machbar. Auf dieser Wanderung würde ich vor allem in den tieferen Passagen Wanderstöcke empfehlen, da diese einerseits bei steilen, und andererseits bei matschigen Stellen durchaus hilfreich sind.

 

Wer kein grosser Fan von Abstiegen ist, kann alternativ nach Gitschen gehen und von dort die Luftseilbahn nach Chäppeliberg nehmen.

 

Die Wanderung könnte man auch gut auf eine zweitägige Tour ausweiten, indem man auf der SAC Lidernenhütte übernachtet und am zweiten Tag beispielsweise über das Mälchbödeli auf den Rossstock wandert und dann via Spilauer See nach Gitschen auf die Luftseilbahn geht.


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